Sonntag, 15. Januar 2017

Minneapolis - The First City of the West

In den nächsten drei Tagen waren wir rund um Minneapolis unterwegs. Aufgrund der Lage und der Bedeutung für die Siedlungsgeschichte der USA wird die Stadt auch "First City of the West" genannt.

Zunächst ging es zum Shoppen in die Twin Cities Outlets, abends dann zum Baseball.

Die Minnesota Twins, das Baseball-Team der Städte Minneapolis und Saint Paul, gehört derzeit nicht gerade zu den erfolgreichsten der Major Baseball League. Dennoch hatten wir einen unterhaltsamen Abend bei der wohl amerikanischsten aller Sportarten. Und mit fachkundiger Erklärung versteht man das Spiel sogar! Interessant fand ich nur, dass man mir mit einem deutschen Führerschein als Altersnachweis ("never seen something like that") kein Bier verkaufen wollte...


Das Target Field, das Stadion der Twins, wurde 2010 eröffnet und liegt mitten in Downtown Minneapolis. Bei Tag kann man die Skyline aus dem Stadion sehen, in der Nacht nur erahnen.


Am nächsten Tag stand ein Besuch in der Mall of America in Bloomington, einem Vorort von Minneapolis, an. Die Mall of America ist das größte Einkaufszentrum der USA. 520 Läden sind dort unter einem Dach untergebracht. Sogar ein kleiner Freizeitpark wurde in die Mall gebaut. Schon witzig, in einer Achterbahn durch ein Einkaufszentrum zu fahren. Und die 3D-Flugsimulation "FlyOver America" ist den Preis (immerhin mehr als 16 USD für etwa 10 Minuten tatsächlichem Flug) auch wert!


Am Nachmittag fuhren wir von der Mall of America nach Downtown. Mit der Metro Blue Line gelangt man in etwa 30 Minuten in die Innenstadt. Dort gibt einen Wanderweg, der hauptsächlich am Mississippi entlang führt.


Einige historische Gebäude kann man während des Rundwegs sehen, unter anderem die Stone Arch Bridge, auf der dieses Bild der Skyline von Minneapolis entstanden ist:


Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war Minneapolis die "Getreide-Hauptstadt" des Mittleren Westens. Riesige Mengen Getreide wurden in die Stadt gebracht und dort zu Mehl verarbeitet. Hier die Ruine einer ehemaligen Mühle:


Auf der anderen Seite des Mississippi liegt die Historic Main Street mit einigen Gebäuden, die Anfang des 20. Jahrhunderts, zur Zeit des ersten Booms der Stadt, errichtet wurden.


Bob Dylan wohnte zu Beginn seiner Karriere in Minneapolis. In der Stadt fanden wir dieses Mural zu Ehren des Musikers und seines dritten Albums "The Times They Are a-Changin".


Dieser Rundgang ist eine gute Möglichkeit, Minneapolis kennenzulernen. Wir fanden eine doch erstaunlich lebendige Innenstadt vor, die nicht ganz so gesichtslos wie viele andere US-amerikanische Städte ähnlicher Größe ist. Allerdings wurde die Haupteinkaufsstraße Nicollet Mall gerade großflächig umgebaut, was verhinderte, dass wir uns dort länger aufhielten.

Am letzten Tag in Minneapolis stand noch einmal ein kurzer Besuch in der Mall of America an. Dort fand gerade ein Charity-Wettbewerb statt, bei dem verschiedene Objekte aus Konservendosen gebaut wurden. Gute Idee und witzig anzusehen.



Am nächsten Tag ging es über Chicago zurück nach Boston - to be continued. 

Zum nächsten Kapitel

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