Donnerstag, 5. Januar 2017

USA Tag 1 & 2 - Über Boston und Chicago nach Minneapolis

Nach langer Zeit mal wieder ein Update... Anlass ist unsere Reise in die USA im Herbst 2016. So unterschiedlich wie das riesige Land ist, waren auch unsere Eindrücke. Immerhin waren waren wir in knapp 2 Wochen in 3 Großstädten, 5 Bundesstaaten, im Mittleren Westen, am Atlantik und in den White Mountains in New Hampshire.

Dank eines günstigen Lufthansa-Angebotes - 310 EUR für den Return Frankfurt - Boston inklusive Zug von Düsseldorf nach Frankfurt - buchten wir 2 Monate vor Abflug. Das Programm drumherum kam dann später. Letztlich sollte es zunächst (mit einem Stopp-Over in Boston) nach Minneapolis gehen, danach nach New Hampshire in die White Mountains und am Ende wollten wir noch 2 Tage in Boston verbringen.

Los ging es mit einem ereignislosen Flug mit einer 747-8 der Lufthansa nach Boston. Wenn man zu Zweit in der Economy unterwegs ist, kann ich die 3 Reihen mit Zweierplätzen außen (im Hauptdeck ganz hinten) nur empfehlen.

Die Immigration in Boston ging schnell vonstatten, mit dem Mietwagen ging es dann durch die Rush-Hour Bostons zu unserem vorgebuchtem Hotel, dem Candlewood Suites Burlington. Es war gar nicht so einfach, zu dieser Zeit ein Hotel zu einem annehmbaren Preis zu finden. Es ist die Hauptreisezeit in New England und viele Hotels waren ausgebucht, was sich durchaus bei den Preisen bemerkbar machte. Mehr dazu in den Kapiteln gegen Ende der Reise. Am Hotel angekommen eröffnete man uns, dass sie einen Wasserschaden hatten und dadurch kein Zimmer mehr für uns frei sei. Einerseits schade, denn wir hatten uns eigentlich darauf gefreut, im benachbarten Chili's zu Abend zu essen und dann noch kurz durch die Burlington Mall zu schlendern. Andererseits auch nicht ganz so schlimm, denn als Alternative wurde uns das Crowne Plaza Woburn angeboten, das etwas näher am Flughafen war. So konnten wir vor dem frühen Abflug am nächsten Morgen doch noch länger schlafen.... Das Zimmer war auch angenehm:


Außerdem war die zum Hotel gehörende Sportsbar gut geeignet, um sich direkt in die US-amerikanische Kultur, die uns in den nächsten Tagen begleiten sollte, zu stürzen.

Früh ging es am nächsten Morgen weiter - der Mittlere Westen wartete auf uns. Mit American Airlines flogen wir von Boston nach Chicago. Dort erst einmal mit dem Mietwagen-Shuttle zum Parkplatz, wo wir unseren Nissan Versa, der uns die nächsten Tage begleiten sollte, übernahmen. Wir wollten eigentlich weiter nach Minneapolis, wo unsere Freunde auf uns warteten, aber wenn wir schon mal in Chicago sind, wollten wir auch "was von der Stadt sehen". Also eben mal zum "Loop", wie sich Downtown Chicago auch nennt. Bei dichtem Verkehr benötigten wir doch über eine Stunde für die 35 Kilometer vom Flughafen in die Innenstadt:


Dort angekommen haben wir unseren Wagen geparkt und sind zum Willis Tower, dem ehemals höchsten Gebäude der Welt. Tickets gekauft und 15 Minuten später waren wir auf der Aussichtsetage. Leider keine allzu gute Fernsicht, aber dennoch beeindruckend:



Das Highlight der Aussichtsetage, zu dem alle Besucher strömten, waren aber kleine angebaute Erker aus Glas:


Auch der Fußboden war aus Glas. Schon ein leicht mulmiges Gefühl, hier drauf zu stehen.


Da wir noch eine sechsstündige Autofahrt vor uns hatten und nicht allzu spät abends ankommen wollten, mussten wir recht schnell weiter. Durch die weite Landschaft von Illinois und Wisconsin ging es nach Minnesota. Dies war übrigens auch der heißeste Tag unseres Urlaubs, immerhin noch 30 °C Ende September.


Nach der Überquerung des Mississippi - der Fluss ist auch schon 2.000 Kilometer vor der Mündung gewaltig - waren es nur noch 1 1/2 Stunden Fahrt.


Abends ging es dann doch recht früh ins Bett - zum einen hatten wir noch etwas Jetlag, zum anderen wollten wir als Gäste ja nicht als Langschläfer verschriien sein.

To be continued... 

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